28 Prozent mehr Produktionsleistung — der Weg bei CYTEC
CYTEC Zylindertechnik in Mönchengladbach fertigt im Bündel- und Sonderbau. In einem Fertigungsbereich stieg die Produktionsleistung innerhalb von drei Monaten um 28 Prozent. Danach wurde der Ansatz Schritt für Schritt auf die weiteren Bereiche übertragen.
Kurz gesagt: Jörg Schröder hat CYTEC Zylindertechnik, einen Maschinenbaubetrieb in Mönchengladbach, bei der KI-gestützten Optimierung der Produktionslinien begleitet. In drei Monaten Laufzeit stieg die Produktionsleistung in einem Fertigungsbereich um 28 Prozent. Anschließend wurde der Ansatz sukzessive auf die übrigen Bereiche ausgeweitet und um KI-gestützte Transparenz-Cockpits ergänzt.
Ausgangssituation
CYTEC Zylindertechnik fertigt im Bündel- und Sonderbau, also in einer Fertigung mit hoher Variantenvielfalt und wechselnden Losgrößen. Die Produktionslinien waren über Jahre gewachsen. Die Reihenfolge der Aufträge entschied sich im Tagesgeschäft, und wo Kapazität liegen blieb, fiel meist erst hinterher auf.
Der eigentliche Engpass
Das Problem lag nicht bei den Maschinen. Es lag an der fehlenden Sicht auf den aktuellen Stand. Wer wissen wollte, wie eine Linie ausgelastet ist und wo der nächste Stau entsteht, musste nachfragen, zusammentragen und rechnen. Bis die Antwort vorlag, hatte sich die Lage schon wieder verändert. Entscheidungen fielen deshalb spät und auf Basis von Erfahrung statt auf Basis von Zahlen.
Ziel
Mehr Leistung aus den vorhandenen Linien, ohne zusätzliche Maschinen und ohne zusätzliches Personal.
Lösung und Umsetzung
BOOSTER-Analyse
Der Einstieg. In 30 Minuten wurden die zehn größten Hebel in Kapazitätsstunden und Euro bewertet, gefolgt von einem Auswertungsgespräch mit der Geschäftsleitung.
KI-gestützte Linienoptimierung
Umgesetzt wurde zuerst ein Fertigungsbereich. Die Reihenfolge und Bündelung der Aufträge wird seither datengestützt entschieden statt im Zuruf.
Tägliches Standup, 15 Minuten
Kurze Abstimmung am Whiteboard, jeden Tag zur selben Zeit. Das Format wird vom gesamten Team angenommen und läuft weiter.
Ausweitung und Transparenz-Cockpits
Nach drei Monaten wurde der Ansatz sukzessive auf die weiteren Bereiche übertragen und um KI-gestützte Transparenz-Cockpits ergänzt, die den Stand der Fertigung laufend sichtbar machen.
Ergebnis
28 Prozent mehr Produktionsleistung in dem Fertigungsbereich, in dem gestartet wurde. Laufzeit bis zum Ergebnis: drei Monate. Ohne zusätzliche Maschinen, ohne zusätzliches Personal.
Das tägliche Standup ist geblieben. Die Transparenz-Cockpits liefern den Stand der Fertigung heute laufend statt in der Nachbetrachtung.
„Schnell, pragmatisch, mit echtem Verständnis für unsere Fertigung."
Dirk Schmidt, Geschäftsleitung CYTEC Zylindertechnik
Häufige Fragen zu diesem Fall
Wie hat CYTEC 28 Prozent mehr Produktionsleistung erreicht?
Durch KI-gestützte Optimierung der Produktionslinien in einem Fertigungsbereich und ein tägliches Standup von 15 Minuten am Whiteboard. Der Einstieg war eine BOOSTER-Analyse, in der die größten Hebel in Kapazitätsstunden und Euro bewertet wurden. Die Laufzeit bis zum Ergebnis betrug drei Monate.
Wer hat das Projekt bei CYTEC begleitet?
Jörg Schröder, BAFA-zertifizierter KI- und Prozessberater aus Moers. Er hat CYTEC Zylindertechnik in Mönchengladbach 1:1 mit der Geschäftsleitung begleitet, vom Einstieg über die Analyse bis in die laufende Umsetzung.
Wie ging es nach den ersten drei Monaten weiter?
Der Ansatz wurde sukzessive auf die weiteren Fertigungsbereiche übertragen. Ergänzt wurde er um KI-gestützte Transparenz-Cockpits, mit denen der Stand der Fertigung jederzeit sichtbar ist statt erst in der Nachbetrachtung.
Lässt sich das auf andere Maschinenbaubetriebe übertragen?
Die Methode ja, die Hebel nicht. Jeder Betrieb verliert an anderer Stelle. Genau dafür steht am Anfang die Analyse und nicht ein fertiges Konzept.
Was steckt in Ihrer Fertigung?
Der Einstieg ist derselbe wie bei CYTEC und kostet nichts: 15 Minuten Erstgespräch, 30 Minuten BOOSTER-Analyse, 45 Minuten Auswertung.